ICQ-Downtime

Mai 23, 2007 von bengtluers

Mittlerweile zieht als Argument für Jabber ja schon die Uptime der Server.
icq_down_final.png

„Service unavailable“ sieht mir nach ner handfesten Fehlermeldung vom Server aus …

Plumb – Chaotic Resolve

Mai 14, 2007 von bengtluers

Vielleicht scheinen generell schöne Dinge noch schöner, wenn sie nicht konstruiert, nicht geplant und vorprogrammiert sind, sondern sich ergeben, so jedenfalls ists mit einem Fetzen musikalischer Kultur, das sich über mir nicht mehr nachvollziehbare Kanäle auf meinem Rechner gefunden hat.

Es ist schon bemerkenswerte Musik, wie ich finde; sie macht Dinge mit beängstigender Souveränität, die man ihr Minuten zuvor nicht im Ansatz zugetraut hätte. Da eröffnet das Album ein federleichtes, mit Akustikgitarre unterlegtes, mit de gut Radio-taugliches Stück mit wegen ihrer Zurückhaltung jugendlich anmutender Stimme, schon im nächsten ist alles viel größer, lauter, epochaler und ein paar Stücke weiter kommt die Stimme, wie aus knallharten Punk, die Riffs so hart und definiert, wie splitternder Lack über berstendem Metall. Zwischendurch gibt’s Mal Geigen als tragenden Part,  mal neigt der Gesang zu Sprech-Gesang, mal Fade-Outs wie in Star Wars und Jingles, wie bei Wir Sind Helden und Klavier, wie in einer weiteren Ich-liebe-dich-über-alles-Schnulze.

Diese Band scheint recht experimentierfreudig zu sein, was Song-Konzepte angeht. Das kann dann cool werden, siehe Gorillaz, aber dann wird das Style-Hopping auch schnell anstrengend. Durch irgendwas schafft es Plumb aber recht elegant, einen Roten Faden durch das Album zu weben und  den Hörer jeden Tempo- und Themawechsel erahnen, erwarten, wollen zu lassen. Diese scheint einfach alles zu können, was sie anpacken und deswegen immer souverän zu klingen.

Ich will hier mit keine Werbung machen, oder ausdrücken, dass ich den Inhalt sonderlich gut finde, ich muss nur feststellen, dass diese Band, also genau genommen dieses Albumauf ne gewisse Art etwas besonderes ist und diese Auffälligkeit mit der Welt (^^, als ob) und Schatzgräbern teilen.

Was macht einen guten IM aus?

April 1, 2007 von bengtluers

Also wenn man die aktuelle Internetpräsens von Gaim runtersrcollt, bekommt man da folgende einfache wie einleuchtende Antwort:gaim is not AOL

Google – Ja, Mutter.

Februar 25, 2007 von bengtluers

Eins vorweg: Ich bin echt sauer. Mal so richtig.

Google hat seit neuestem (ca. 2 Wochen jetzt) vor die Verlinkung von Websites eine Abfrage eines Index geschaltet. Das ist eine Methode, wie z.B. China und dort besonders Yahoo benutzt um damit das Internet im großen Stil zu filtern. Denn was nicht durch Suchmaschinen gefunden werden kann, ist praktisch nicht erreichbar. Es wird eben nicht gefunden.

Ich will Google nun nicht Zensur vorwerfen, denn zum einen ist es nicht der Index von Google, sondern der einer Organistion namens Stopbadware.org und zm anderen wird der Zugang nicht verwehrt, sondern nur um einen Klick zu Bestätigung, dass man die Seite auch tatsächlich aufrufen will gebeten. Aber trotzdem: Das ist genau die Art von Service, die ich von einer Suchmaschine nicht will. Ich will eine berechenbare, reinmaschinelle Suche. Für die sozialen Systeme wie Tagging gibt es einschlägige Seiten wie Del.icio.us oder Mr. Wong. Diese bereiten Content mit hilfe von menschlicher Intelligenz auf. Eine Suchmaschine sollte das nicht tun.

Zum einen schwächt das das Profil von dem Service selbst, zum anderen macht es ihn chaotisch. Ab jetzt und im Kommenden ist Google nicht mehr eine automatisierte Websuche, sondern eine semi-soziale Suchmachine. Es ist zwar noch klar, woher der Link und der Pagerank kommt (nämlich aus einer automatisierten Durchsuchung des Internets durch Crawler und durch die Zuordunung von Links zu einer Seite). Nicht aber, ob und warum einige Seiten (undicht) blockiert werden und andere nicht.

Das ist eine Art Bevormundung, die ich von einem Service wie google nicht erwarte und mehr noch: Nicht will. Ich denke, jeder sollte selber die Verantwortung für seine Taten tragen und wenn er das nicht kann, diese Verantwortung an andere übertragen. Das hat aber nicht auf globaler Ebene, also nicht bei der von allen genutzten Suchmaschine zu passieren sondern bei den Menschen selbst. Wer mit seinem PC nicht umgehen kann, der muss sich eben bei Papa auf den Schoß setzen oder dem Enkel das Superuser-Passwort geben.

Ich denke, was Google hier macht ist, auch wenn es noch so unanfechtbar nach einer Hilfe aussieht trotzdem eine Hilfe, die kontraproduktiv ist. Sie erzeiht den Benutzer hin zu einem der sich auf den Schutz verlässt, der sich mit der Gewissheit in Gefahren begibt, dass er beschützt wird. Was aber wenn er mal nicht Google benutzt und gleichsam seinen PC mit Spy- und Malware zumüllt? … Dann ist der Ofen/PC recht flott aus. Einen so unbedarften und so auf Hilfe angewiesenen Benutzer kann das Internet nicht wollen, denn er wird sich wesentlich länger an „Mama Google“ halten und die Kontrolle über den eigenen PC lange und weiten Bereichen an andere abgeben. Ein mündiger Bürger oder ein mündiger PC-Nutzer wird man so nur schwerlich.

Außerdem gilt auch hier wieder das OS-Pluralismus-Argument:
Nicht jedes Betribsystem ist für die gefilterten Programme anfällig. Unter Linux z.B. besteht die Möglichkeit, dass ein Programm, dass der Benutzer ausführt gefährliche Änderungen am System vornimmt oder Daten sammelt und verschickt (z.B. Trojaner) schon aus konzeptionellen Gründen nicht. Auch dürfte heutzutage jeder Win-PC, der Internetzugang hat einen Virenscanner haben, der Dateien von den Ausführen prüft.

Ich denke, mit der Implementierung von Stop-Malware in die Google-Links hat Google einen Schritt gemacht, den sie nicht hätten tun dürften. Es trifft die Falschen und erzieht die richtigen zu was Falschem und ist damit im jeder Hinsicht negativ. Das einzige, was sich daran postives finden lässt dürfte in Hinblick auf die Medienwirkung sein, dass Google nun „Verantwortung“ für den präsentieren Content über nimmt und als „Gegenleistung“ zum vereinfachten Zugang nun auch entsprechenden „Schutz“ bietet.

Schutz den keiner braucht, Verantwortung die keiner zu weit wegschieben sollte, eine Gegenleitsung, die keiner will.

Ich für meinen Teil nehme mir das Recht als mündiger Nutzer von der Suche, den anderen (Webmaster-) Tools, zwei eMail- und zwei Jabber-Accounts Google aufzufordern, mir den Zugang zur bisherigen Nutzung wieder zu ermöglichen. Wenn sich dafür keine Möglichkeit findet, werde ich Google nicht mehr nutzen.

Ultraviolet – Steigerung 1

Februar 25, 2007 von bengtluers

Ob wohl dieser Film als sehr schlecht gilt:
Ich hab Tränen gelacht und Stunden philosophiert.

A Scanner Darkly – Erster Durchlauf

Februar 11, 2007 von bengtluers

Ein sehr interessanter, wenn auch wegen der nicht vorhandenen Lokalisierung sehr anstrengender Film.

Für heutige Verhälnisse sind Spezialeffekte geradezu minimalistisch eingesetzt; das Geld ging dann wohl in die Post-Produktion. ;-)

Die neue Technik funktioniert zwar nicht immer gut, in manchen Situationen aber sogar besser, als natives Filmmaterial (Wenn z.B. Autos schnell durchs Bild fahren, interpretiert die teilweise überdeckte Szene im Hintergrund der Renderer und lässt sie so die ganze Einstellung durch still stehen und legt lediglich die durch Bewegungsunschärfe verzogenen Autos darüber … sehr angenehm.)

5-Minuten-Eindruck: Vista

Januar 30, 2007 von bengtluers

Ich musste zufällig in den örtlichen Saturn und bemerkenswerter weise als ein Schild am Eingang wurde Heute offenbar Vista gelauncht. Ich hab mir also besorgt, was ich wollte und mir aus allgemeinen Interesse (bin ja überzeugter Linuxer) mal eines der herumstehenden (teilweise noch im Installationsprozess befindlichen) Notebooks in Benutzung genommen.

Das Design gefällt mir zwar grundsätzlich, kommt mir aber alles in allem zu KDE-like … Gar nicht ma, weil Vista mit Funktionen überbeladen wäre; mir gefällt Kompaktheit grundsätzlich schon. Viel mehr, weil die Formensprache verklausuliert wirkt. Ich weiß nicht wie das gemanagt wird (svg-zu-bmp-rendering?), aber mir sind ordentliche, minimalistische svgs tausendmal lieber als mit Effekten übersäte Vista-style Icons.

Startmenu
Auf Websites hab ich schon mal gesehen, dass man mit etwas Aufwand CSS dazu bringen kann, beim Hovern z.B. ein div zu variieren … Sieht aus, wie Javascipt ist aber sauberes xhtml + css … coole Sache, denkt da der Nerd. … Der Praktiker hingegen fragt, was das soll. Wie der versierte Internet-Nutzer weiß, ist diese Technik, ganz im Gegensatz zu css-basierten Hoverings die sich auf das überstrichene Feld selber beziehen nicht sonderlich verbreitet. Ich denke, das liegt einfach daran, dass es außer unter Aspekten wie „CSS-Kann-Das-Auch,-Scheiß-auf-JS“ oder „Eyecandy“ keinen Nutzen hat. Schlimmer noch: Wenn also am oberen Rand des Startmenüs das Icon des Programms einfadet, lenkt das das Auge weg von grade in listenartiger Form durchgegangenen Text (Menueinträge). Das erfordert entweder Ignorieren (-> *nerv*) oder Umblicken (-> Zeitverbrauch, gehemmter Workflow) und ist daher (gerade auf „lange“ Sicht, also bis zu Vista2, 2010) dem Gesamteindruck abträglich, schätze ich.

Frage am Rande: Kann man Vista skinnen?

Im Hintergrund der Seitenleiste ist nämlich was verbaut, was dem Standart-Wallpaper sehr ähnelt … wär ja blöde, wenn das nicht anpassbar wäre.

Die subjektive Geschwindigkeit auf dem Desktop liegt finde ich etwa auf dem Niveau aktueller Systeme. Wo ich mir mehr erhofft hatte, ist die Ladezeit des Startmenus … Noch immer dauert es Zeiten die mit dem Laden von Websites vergleichbar sind, eine Unterkategorie zu öffnen. Da wäre mit ansändigem Unterbau (My/MSSQL+xml-Schnittstelle?) doch sicher einiges machbar gewesen.

Der Desktop hat jetzt ein etwas anderes Highlightning. Kommt ein wenig wie die neue Bilder-Suche von Google (Seit wann isn das?!?) Wobei ich da mal bemerkt haben möchte, dass ich derbe nervig finde, dass ich mich jetzt durch die Bilder flackern muss, wenn ich die Bildgrößen sehen will. *aggro*

Snow Cake – Stück 1

Januar 6, 2007 von bengtluers

Ein Film über Freaks, Stereotypen, wie Carry Anne-Moss findet … Fremde, die zu Vertrauten werden.
Ein Film über Eigenartigkeit … Eigenartigkeit von Personen, aber auch des Lebens an sich.
Ein Film über Wege, auf denen es sich zu wandeln gilt. Über Veränderung. … Ohne Anpassung.
Ein Film über Akzeptanz. Eine auf der man sich nicht ausruht, sondern in der man sich geborgen fühlt.

Ein Film, der sicherlich keine großen Überraschungen bereit hält, der aber ein weiteres Mal die Liebeserklärung an die Andersartigkeit gut auf den Punkt bringt.

Million Dollar Baby – Neureich

Dezember 22, 2006 von bengtluers

Grandioser Film … zu groß für einige meiner Art.

Gedanke am Rande: Vor dem Recht sind alle anders.

Experiment am Rande – Lightbox

Dezember 21, 2006 von bengtluers

Ich fand es sinnvoll eine nett aufgerissene Banane zu fotografieren und dabei kam mir die Idee, das ganze auf weiß zu machen … Also her mit Papier … und weil Licht im verregneten Oldenbuirg immer so eine auf natürliche Weise nur selten brauchbare Ressoure ist, hab ich dann flux nen zweiten Bogen als Lightbox missbraucht.

Ohne Lightbox:
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Mit Lightbox:

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