An die Shuttleworths dieser Welt

In einer Phase geistiger Unterforderung zwischen zwei Philosophiestunden kam die Idee auf, dass man den von keinem Staat beanspruchten Teil des Südpols doch irgendwie praktisch nutzen müsste.

Internet am Südpol

Wenn man auf diesem Gebiet einen Staat gründen würde und internationale Anerkennung erreichen könnte, könnte man diesen zur Präsentation einer Alternative nutzen. So wie Mark Shuttleworth eindrucksvoll demonstriert, dass Linux und Praxis keines Wegs gegensätzliche Begriffe sind, könnte man dort einen Modellstaat errichten.

Ein denkbarer Ansatz wäre z.B. dort das Copyright, Urheberrecht (oder wie auch immer die 220 Staaten dieses Planeten dieses Hirngespinst nennen) schlicht ignorieren und ein Archiv der digitalen Werke der Menschheit anlegen … Man stelle sich nur die Großartigkeit einer allumfassenden Videothek oder Musik- oder auch Literatursammlung vor.

Ein Backup der Kultur

Der Uplink zum Internet müsste wohl über einen Satteliten laufen, da Seekabel aufgrund der klimatischen Verhältnisse schwierig zu verlegen sein dürften. Aber da für eine solche Anwendung die Antwortzeiten nicht sonderlich relevant sind, sollte das keine größeren Probleme machen. Die Energie für die Server-Farm ließe sich entweder aus mit Solarzellen im Polarsommer produziertem Wasserstoff oder auch durch Gezeitenkraftwerke bestreiten.

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