Archive for the ‘Kleinigkeiten’ Category

hostname setzen mit DHCP3

Februar 22, 2008

Das Problem:

Der Name des Rechners wird nicht an den DNS-Server übergeben.

(eventuelle) Auswirkungen:

  1. Der Router erkennt zwar die MAC-Adresse und die IP-Adresse eines Rechners, aber nicht dessen Namen.
    (Früher gab die Fritz-Box mal „noname“ an, jetzt lässt sie das Feld schlicht frei.)
  2. ping <hostname> gibt „unknown hostname“ aus.
  3. trace <hostname> gibt „no route to host“ aus.

Die Lösung (einfach):

sudo gedit /etc/dhcp3/dhclient.conf

Die Kommentar-Rauten vor den folgenden Zeilen löschen:

send host-name "<hostname>";
send dhcp-client-identifier <mac-addresse>;

<hostname> ist der Name des Rechners.
<mac-addresse> ist die MAC-Adresse des Rechners. (Im Format: 00:00:00:00:00:00)

Mac-Adresse herausfinden:

ifconfig :)

Die Lösung (für mehrere Interfaces):

Wenn mehr als ein Netzwerk-Adapter vorhanden sein sollte, der im LAN korrekt funktionieren soll, müssen die Interfaces gesondert aufgeführt werden, weil die MAC-Adressen der Geräte unterschiedlich sind.

interface "eth0" {
	send host-name "<hostname0>";
	send dhcp-client-identifier <mac-addresse0>;
}
interface "eth1" {
	send host-name "<hostname1>";
	send dhcp-client-identifier <mac-addresse1>;
}

Update der Daten

Damit der Hostname erneut gesendet wird, muss er vom Client neu eingelesen und vom Server neu abgefragt werden, wie es scheint. Daher hilft ein Neustart des Dienstes alleine nichts; auch der DNS-Server muss zur Aktion gebracht werden. Also:

sudo /etc/init.d/networking restart

und außerdem:

Netzwerkkabel rausziehen
Netzwerkkabel reinstecken

Google: Timmy, du bist kein Mensch.

Juni 1, 2007

Nein, Timmy ist kein Mensch, sondern eine Figur aus South Park und ebenfalls sind die Katzen, Fretchen und Hunde auch keine Menschen, wie Google mittlerweile zu unterscheiden vermag.
So viel zum aktuellen Stand der Suchmaschinentechnik.

Google-Bildersuche ganz normal:

bildschirmfoto-timmy-google-bilder-mozilla-firefox.png

Google-Bildersuche mit &imgtype=face:

bildschirmfoto-timmy-google-bilder-mozilla-firefox_human.png

Horrorvision am Rande: Google erkennt nicht nur ob ein, sondern auch welcher Mensch auf dem bild ist und ermöglicht es, ganze Serien von Bildern mit der selben Person zu erstellen. Eine Verbindung zwischen einem identifizierten Bild und einem Namen und man bekommt zu einem Namen hunderte Bilder der selben Person. Der feuchte Traum eines jeden Auftragskillers und was weiß ich, wem noch … jedenfalls ne Menge Daten mit denen sich eine Person recht gut mit einem Gesicht verbinden lassen kann.

Credits/Quelle/Idee/Info: blog.outer-court.com

Linux: SMB! Windows: Passwort?

Mai 31, 2007

Notiz an die Welt:
Die Lösung für die Passwortabfrage von Windows beim Verbinden auf eine smb-Freigabe von Linux:

Mit

sudo gedit /etc/samba/smb.conf

die samba-Konfiguration öffnen und die Zeile

;security = user

mit

security = share

ersetzen.

Danach mit

sudo /etc/init.d/samba restart

den samba-Deamon neustarten.

Erläuterung: „security = user“ scheint der Dafault-Wert zu sein, auch wenn es auskommentiert ist. Danach wird eine Authorisierung jedes Zugriffs auf die SMB-Freigaben durch Benutzername und Passwort des Hostrechners verlangt. Mit share, wird jedem erlaubt, die Freigaben zu sehen; in den Freigaben gelten die Rechte der Freigabe (Schreiben erlaubt?) und übergeordnet die Rechte der Ordner und Dateien.

Das Ausführen einzelner Befehle als Superuser vom Userspace aus mit „sudo“ ist nicht auf allen Systemen möglich. Dann muss man sich per

su root

als Root anmelden und kann per

su <eigenerBenutzerName>

wieder zum eigenen Benutzernamen zurückwechseln.

Mit

exit

kann man sich jeweils wieder abmelden.

Mensch und IT: Drei-Punkte-Plan

Mai 24, 2007
  1. mehr Standards!

    1. Jede Textvarbeitung sollten immer in ODT speichern können.

    2. Jeder Webbrowser sollte PNG mit Alpha-Kanal können.

    3. Jedes Betriebssystem sollte bei der Installation Benutzerdaten von jedem Betriebssystem übernehmen können. Es wäre unhöflich, zwar den PC für sich zu beanspruchen, aber den Benutzer, dessen Daten vorher auf ihm waren nicht ebenso aufzunehmen, wie der PC es nun mit dem neuen Betriebssystem tut.

  2. mehr Aufklärung!

    1. Datenschutz ist nicht nur ein Thema für den Informatikunterricht, sondern sollte von vielen Menschen durchdacht werden. Das Creative Commons hat gezeigt, dass hier für weite Bereiche von Content noch keine klare Linie (wie z.B. bei Software – 60% GPL) – und damit kein Standard – existiert.

    2. Weil unsere Welt immer schneller und immer brutaler wird, müssen Menschen stärker werden. Nicht nur eben gerade stark genug, um sie zu ertragen, sondern stärker, als sie um sie zu gestalten, um ihr Schöpfer, nicht ihr Sklave zu sein. Wir bestimmen die Welt, in der wir leben. Dies kann erreicht werden, in dem man den Menschen mehr über sich wissen lässt, in dem man ihn nicht nur abstraktes Wissen über seine Psyche oder seine Biologie an die Hand gibt, sondern auch praktisches über sich selbst, in dem man ihm eine Geschichte gibt, die Geschichte von der Entstehung seines Selbst.

    3. Es muss akzeptiert werden, dass die IT nicht einfach nur da ist, und nun gedultet werden muss, sondern dass sie nötig ist, um mit der von ihr selbst mit ausgelösten Beschleunigung der Welt Schritt zu halten. Diese Welt braucht für ihr Tempo IT und die Menschen brauchen für sich wegen dem Tempo der Welt die IT.

  3. Bessere Programme!
    1. Es braucht für eine PC-Erfahrung, die sich auch solche nennen darf, ohne dass das verhätschelnd klingt, massiv bessere Software.

    2. Es muss sich durchsetzen, dass an Programmen nicht nur Programmierer arbeiten, sondern Nicht-Programmierer sicherstellen, dass die Brücke zwischen Programm und Problem geschlagen wird. Es muss Wissen um die Problemlösung, wie um die Problemwahrnehmung in Programme gegossen werden.

    3. Ein Programm muss nicht nur „tun, was es soll“, sondern dem Benutzer zeigen, was Sache ist. Programme müssen sich von Befehlsempfängern zu intelligenten Gehilfen auswachsen, die dem Benutzer helfen, Situationen zu verstehen, wenn er sie angeht.

    4. Mit steigender Komplexität der Programme sollte aber deren GUI simpler und universeller werden. Eine simple Formensprache auf dem künstlerischen Kontext der Zeit kann den Nutzer leiten, und ihn auch, wenn sich dieser mit neuen Problemen konfrontiert sieht, einen gewohnten Rahmen bieten. Heute ist es eher anders herum: Die Programme machen häufig sehr Ähnliches nur mehr oder minder schlecht und sehen dabei möglichst unterschiedlich aus.

Million Dollar Baby – Neureich

Dezember 22, 2006

Grandioser Film … zu groß für einige meiner Art.

Gedanke am Rande: Vor dem Recht sind alle anders.

gnome-Screenshot-tool – direktes d+d

Dezember 19, 2006

Das GnomeScrennshottool kann direktes Drag+drop ohne speichern … sooo praktisch für chats … doppel *thumbs up* an den, der das geproggt hat.